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JOEST Siebtechnik
Drei Lösungen für effizientes Sieben

Die JOEST Spannwellensiebe der OSCILLA Family und das JOEST Fingerkaskadensieb TopSpin sind ideale Lösungen für die Vorklassierung und das Sieben von siebschwierigen und inhomogenen Recyclingprodukten. Für die Vorklassierung in Recyclinganlagen und die Siebung von siebschwierigen und inhomogenen Produkten bietet die Siebtechnik von JOEST ideale Lösungen. Diese garantiert ein nahezu verstopfungsfreies Sieben und lockert die Produkte auf. Neben dem Fingerkaskadensieb TopSpin für die Vorklassierung stehen zudem Spannwellensiebe der OSCILLA Family für die Fraktionierung für weitere Verfahrensschritte zur Verfügung. Die Anwendungsgebiete reichen hier von Kunststoffen, Haus- und Gewerbemüll über Schredderschrott und Kompost bis hin zu Naturstein, Erzen oder auch Mineralien und Kohle.

Finger Cascade Screen TopSpin Example 2
Flip-Flow Screen TOPCILLA Processed

Das Spannwellensieb OSCILLA Classic bildet die Grundlage der gesamten OSCILLA Family, welche alle auf einem Resonanzsystem basieren. Dabei wird der innere Siebrahmen zu einer Relativbewegung als Grundlage für den Maschinenkörper angeregt, indem dieser auf den direkt erregten äußeren Siebkasten reagiert. So werden die flexiblen Siebmatten gespannt und wieder entspannt, wodurch Beschleunigungswerte bis zu 50 G erreicht werden können. Durch neu konzipierte Schubgummiverlagerungen in Kombination mit Aluminiumtraversen werden zudem deutlich höhere Schwingweiten als bei herkömmlichen Spannwellensieben ermöglicht. Durch die Kreisbewegung des Grundrahmens der Maschine wird der innere Rahmen angeregt und eine überlagerte Schwingung erzeugt. Dadurch wird eine zusätzliche Beschleunigung auf das Produkt ausgeübt und der Materialtransport gefördert. Sogar bei einer Überschüttung der Siebmaschine würde sich diese eigenständig wieder freiarbeiten. Die typischen Trennschnitte liegen hier im Bereich bis 40 mm. Bei der OSCILLA Classic ist eine Reduzierung der Neigung bis auf 10 Grad möglich. Die Antriebseinheit kann wahlweise in fett- oder ölgeschmierter Ausführung betrieben werden. Neben Verschleißschutz und Antihaftauskleidung, elektronischer Maschinenüberwachung oder auch der Möglichkeit der elektronischen Schwingweitenkonstanthaltung steht eine Vielzahl an weiteren Optionen und Ausführungen nach individuellem Kundenwunsch zur Verfügung. 

Für größere Trennschnitte bis rund 300 mm, vorrangig für die Vorklassierung in Recyclinganlagen, kommt das JOEST Fingerkaskadensieb TopSpin zum Einsatz. Die hier eingesetzte Siebtechnik gewährleistet ein verstopfungsarmes Sieben bei gleichzeitigem Austrag der Langteile in den Siebüberlauf. 

Die Basis der Maschine bildet ein Kreisschwingsieb mit JOEST Wellenantrieb, wodurch überdurchschnittliche Beschleunigungswerte erreicht werden. In Kombination mit dem konisch öffnenden Fingersiebsystem in kaskadenförmiger Anordnung wird eine Materialauflockerung und ein nahezu verstopfungsfreies Sieben bewirkt. Optimale Siebergebnisse werden durch die weitere Ausstattung mit einem Aufgabeboden zur optimalen Produktverteilung und mit zusätzlichen Umwälzstufen erreicht. Individuellen Anforderungen wird das Fingerkaskadensieb TopSpin durch beispielsweise mögliche stationäre oder mitschwingende Abdeckungen, Schwingungsisolierrahmen und vielen weiteren Optionen und Ausführungen gerecht. 

Ein weiteres Mitglied der OSCILLA Family, die OSCILLA Combi, vereint die beiden vorgenannten Maschinen und damit auch deren Vorteile. Die OSCILLA Combi ist die Kombination des Spanwellensiebdecks der OSCILLA Classic mit jeglicher Art von konventionellen Siebdecks. Oftmals wird hier auch das Siebdeck des Fingerkaskadensiebs TopSpin verwendet. Durch die Geometrie hat dieses auch bei heterogenen Produkten einen sehr guten Selbstreinigungseffekt. Die OSCILLA Combi kommt vor allem zum Einsatz, um das Spannwellensiebdeck mit vorgeschalteten, größeren Trennschnitten zu entlasten oder die maximale Körnung einzugrenzen. Es kann zudem ein zusätzlicher Trennschnitt integriert werden, der für ein Spannwellensiebdeck nicht geeignet ist. Angetrieben wird die OSCILLA Combi mit einem oder mehreren Wellenantrieben. Das Deck der OSCILLA Classic ist problemlos anpassbar, sodass die Grundschwingweite auf das konventionelle Siebdeck eingestellt wird. Auch hier kommen die Ausführungen und Optionen beider Maschinen zum Tragen und können individuell integriert werden.

Zick-Zack-Sichter

Fraktionen bis 120 mm

Mit hoher Trennschärfe & kompakter Bauweise ist der Zick-Zack Sichter die optimale Lösung für die Abtrennung von Etiketten von PET-Flakes o. schweren Störstoffen (Mineralien, Metalle o. 3D-Teile aus Ersatzbrennstoff).

Der JOEST Zick-Zack Sichter trennt nach dem Mehrfach-Querstrom-Sichtverfahren das Leichtgut von Schwergut und wird daher aufgrund der hohen Trennschärfe auch bei anspruchsvollen Sortieraufgaben eingesetzt. Das Material wird hier über eine spezielle Schwingförderrinne dem zick-zack-förmigen Sicherkanal zugeführt. So wird, im Vergleich zu einer Zellenradschleuse, eine gleichmäßige Produktzuführung über die gesamte Arbeitsbreite des Sichterkanals gewährleistet und die Störfähigkeit minimiert. Die für die Trennung der Partikel benötigte Luft wird durch einen Radialventilator erzeugt und strömt von unten nach oben durch den Sichterkanal. Durch die Anordnung des Ventilators auf dem Zyklon wird eine optimale Luftführung garantiert und eine kompakte Bauweise geschaffen. Im Sichterkanal werden die leichten Partikel vom Luftstrom nach oben getragen, über Rohrleitungen zum Zyklon transportiert und über eine Zellenradschleuse ausgetragen. Die schweren Partikel fallen durch den Luftstrom nach unten und werden am Sichterfuß ausgetragen. Der Sichterkanal kann je nach Applikation mit 4 bis 15 Trennstufen ausgeführt werden. Zur schnellen und einfachen Reinigung sind zudem im Sichterkanal Reinigungsklappen integriert. Der Zick-Zack Sichter wird in der Regel im Teilumluftbetrieb mit einem speziellen Durchblasfilterschlauch gefahren, wodurch die Anlage autonom ohne externe Filteranlage betrieben werden kann. Je nach Anforderungen sind auch individuelle Sonderbauformen möglich.

Vibrationsfließbetttrockner

Gleichmäßiges Behandeln mit optimierter Konvektion

Der Vibrationsfließbetttrockner gewährleistet hoch effizientes Trocknen von bspw. PET-Flakes durch Konvektion. Das Produkt wird durch Mikrowurfbewegung gefördert & durch optimierte Luftführung gleichmäßig behandelt.

Der JOEST Vibrationsfließbetttrockner trocknet Materialien wie beispielsweise PET-Flakes durch Konvektion, sodass das Produkt in direktem Kontakt mit dem Wärmeübertragungsmedium steht. Das Produkt wird durch eine Mikrowurfbewegung im Trockner gefördert und dabei mit der temperaturgeregelten Warm-/Heißluft durchströmt. Zur Erwärmung der Luft können verschiedene Energiequellen eingesetzt werden. Das spezielle Design und die thermische Isolierung der Luftverteilkammer unterstützen eine optimierte Luftführung und sorgen so für eine gleichmäßige Behandlung und Trocknung des Produkts. Die Temperatur der Prozessluft für Kunststoffe liegt bei ungefähr 120 °C, standardmäßig ist eine Erhöhung auf bis zu 400° C möglich. Je nach Gegebenheiten sind unterschiedliche Trocknungsergebnisse realisierbar. Bei einer Korngröße von beispielsweise bis zu 25 mm und einer Durchsatzmenge von 5 Tonnen pro Stunde kann der Feuchtegehalt des Produkts von 10 % bis auf 0,2 % reduziert werden.

Zudem ist eine Einteilung in unterschiedliche Zonen zur Trocknung und nachgeschalteter Kühlung möglich. Der Trockner kann im Frischluftbetrieb oder mit Abluftrück- und Teilluftrückführung ausgeführt werden.  Ausführungen wie mitschwingende oder stationäre Ablufthauben sowie unterschiedliche Werkstoffe aus Normal- oder Edelstahl sind möglich.

 

Zur einfacheren Handhabung und Wartung sind Inspektionsklappen mit Gasdruckdämpfern und Schnellspanner integriert, sodass ein schnelles und problemloses Öffnen der Klappen möglich ist. Angetrieben wird der JOEST Vibrationsfließbetttrockner durch die bewährten Unwuchtmotoren, die mit einer elektrischen Einstellungsmöglichkeit der Verweilzeit ausgestattet sein können. Hier können je nach Anforderungen auch verschiedene Antriebe eingesetzt werden.

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